Ischgl - Bericht 2018

Bericht vom 24. März - 31. März 2018


Zu meinem 50. Geburtstag habe ich mir mal wieder Ischgl geleistet! Zusammen mit Steffen, Line und Peter (welche das erste Mal in den Alpen Skifahren waren!) sind wir im Hotel Neder abgestiegen. Die Pistenbedingungen waren trotz des recht späten Zeitraums noch hervorragend, selbst die Talabfahrten waren in den ersten Tagen noch sehr gut zu fahren, ab Wochenmitte wurde es allerdings wärmer, so dass am Nachmittag unten auch viel Sulz war. Insgesamt aber eine tolle Woche!

Schnee war noch jede Menge vorhanden, seit Januar lagen über 150 cm, die auch Ende März fast vollständig da waren.

Unser Hotel war sehr schön, große und liebevoll eingerichtete Zimmer, eine gute Sauna und nur ca. 300 m bis zur Pardatschgratbahn. So ging es jeden morgen nach einem entspannten Frühstück in Richtung Gondel und dem nach wie vor hervorragenden Skigebiet.


Anreise: Da Lara noch die Regionalmeisterschaft im Cheerleading bestreiten musste, konnten wir erst um 16:15 Uhr vom Velodrom losfahren. Glücklicherweise waren die Straßen um diese Zeit so leer, dass wir - sich auch, weil wir nur eine sehr kurze Pause eingelegt haben - noch vor Mitternacht in Ischgl waren - eine absolute Rekordzeit!

 

Sonntag: Komplett blauer Himmel, ca. -5 Grad oben, ein hervorragender Skitag!

                     

Montag: Mein 50. Geburtstag! Zunächst haben die Lara, Line und Peter unser Zimmer geschmückt, dazu gab es viele Geschenke, Luftballons und Champagner! Nach dem üblichen Frühstück ging es mit der Pardatschgratbahn hoch, wo mich um 10:00 Uhr bereits Daniel erwartete. Leider konnte Lara nicht mit, da sie sich über Nacht ziemlich stark erkältet hatte. Mit Daniel ging es dann mit einem Gleitschirm ca. 1.000 m hinunter nach Ischgl ins Tal - ein hervorragendes Erlebnis! Das Wetter war zwar zum Fliegen perfekt, es gab so gut wie keine Ruckler, so dass wir ganz sanft nach unten schweben konnten. Dafür war die Sicht nicht optimal, aber das tat dem einmaligen Erlebnis keinen Abbruch! Am Vormittag war noch ab und zu Sonne, ab Mittag dann wolkig und später dann leichter Schneefall, zum Abend stärker, die Temperaturen lagen bei ca. -3 Grad, unten ca. 2 Grad. Abends haben wir im Hotel Nevada gegessen und anschließend bin ich mit Steffen noch „um die Häuser gezogen“. Zunächst kehrten wir ins Freeride ein, was uns allerdings nicht begeistert hat. Einige der Gäste (Damen) schienen zum Animieren angestellt zu sein und gaben sich die größte Mühe, die Männer anzuheizen. Auf der Bar tanzten ebenfalls Mädels, dazu ein paar Gruppen, die offensichtlich nicht ohne Drogen auskamen und die Musik war eher Tecno-lastig. Insgesamt ein eher merkwürdiger Schuppen! Anschließend ging es zum altbewährten Kuhstall - hier war die Stimmung grandios und der Laden voll. Wir quetschten uns trotzdem noch für eine halbe Stunde rein und hatten viel Spaß, auch wenn mir noch das Geld aus der Jacke geklaut wurde (glücklicherweise haben sie mir das Portemonnaie dagelassen und nur etwas Hartgeld entwendet). So habe ich zumindest gelernt, nie die Jacke unbeaufsichtigt zu lassen!

                 

Dienstag: Heute wieder ohne Lara, dafür morgens mit leichtem Schneefall, dadurch auch schlechte Sicht. Mittags klarte es auf und die Sonne kam durch. Die Temperaturen lagen zunächst im Minus, zum Nachmittag war aber unterhalb der Idalp Tauwetter angesagt. Nach einem kurzen Saunabesuch gingen abends zum Essen ins Restaurant Salner.


Mittwoch: Die Nacht über hatte es geschneit, im Tal zwar nur wenige Zentimeter, oben aber dafür bis zu 20 cm. Morgens war dann immer noch ganz leichter Schneefall, der aber schnell aufhörte. Mittags klarte es wieder auf und die Sonne kam durch. Die Temperaturen lagen wieder zunächst im Minus, zum Nachmittag unterhalb der Idalp Tauwetter. Da Peter noch zuviel Energie hatte, habe ich mit Peter noch eine extra Runde gedreht und sind die Sieben gefahren, die aber unterhalb des Sessellifts nur noch aus Schneematsch und riesigen Hügeln bestand. Steffen und Line haben es sich in der Zwischenzeit an der Paznaun Taya gemütlich gemacht. Abends gab es diesmal Essen in der Pizzeria La Nona.


Donnerstag: Diesmal musste Line aussetzen, da ihr Knie heftig schmerzte, dafür war Lara wieder dabei. Morgens war heftiger Schneefall (allerdings blieb es im Tal nicht liegen), deshalb war auch die 7 und die 80 nach Samnaun gesperrt . Gegen 11 Uhr schien es aufzureißen, aber ab Mittag war es wieder dicht mit teilweisem Schneefall. Unterhalb der Idalp setzte doch heftiges Tauwetter ein, sodass die Talabfahrt nicht wirklich befahrbar war. Die Pisten waren insgesamt sehr buckelig. Abends ging es zum Rodeln, das erste Mal in Ischgl! Eigentlich recht teuer (14 € für eine Auffahrt und 9 € für einen Rodel!), aber da die Kinder kostenlos hochfahren konnten, war es wiederum okay. In der Idalp haben wir dafür bei (schlechter) Live-Musik zu Abend gegessen (Lara hat die teuerste Bratwurst aller Zeiten für 8 € (+ 5,- € für Pommes Frites) gegessen) und sind dann die 7 km Rodelbahn hinunter. Leider war es ab der Mittelstation kaum möglich zu rodeln, da der Schnee so weich und nass war, dass man eigentlich nur noch runter laufen konnte :-( Es war trotzdem ein schöner Abend!


Freitag: In der Nacht wieder leichter Schneefall bis ins Tal und zunächst bewölkt. Kurz schien es aufzureißen, aber es blieb bedeckt, teilweise auch mit etwas Schneefall. Die Pisten waren zunächst perfekt, am Nachmittag dann aber sehr hügelig auf Grund der Temperaturen. Heute ging es dann endlich zur Schmugglerrunde, die Line auch alle mit Bravour absolviert haben, Line allerdings offensichtlich mit großen Schmerzen. Nach der Auffahrt zur Alp Trida mit dem Twinliner machte sie dort Pause und ist dann auch mit dem Sessellift runter bis zur Idalp gefahren. Da dies unser letzter Tag und wir endlich mal wieder alle gefahren sind, ging es abschließend noch zum Aprés Ski in den Kuhstall, allerdings aufgrund des Karfreitags ohne Musik - ein sehr komisches Erlebnis!


Abreise: Die Abreise war diesmal sehr entspannt, denn auch die Rücktour machte uns das leben mit relativ leeren Autobahnen das fahren einfach, so dass wir bereits nach 8 Stunden 30 wieder zu Hause waren!



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